Sozialpädagogik HF

Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen Höhere Fachschule stehen in ständigem Kontakt zu Menschen. Sie müssen daher kontaktfreudig, beziehungs- und auch teamfähig sein. Ihre Arbeit verlangt viel Einfühlungsvermögen und die Bereitschaft, sich für die anvertrauten Klientinnen und Klienten einzusetzen. Die Berufsleute arbeiten selbständig, sind belastbar und können sich abgrenzen. Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen arbeiten u.a. in Institutionen für Menschen mit einer Behinderung, in Tagesschulen, Wohn- und Schulheimen für Kinder und Jugendliche, in Einrichtungen für Menschen mit Suchtproblemen, in Institutionen des Straf- und Massnahmenvollzugs, in psychiatrischen Kliniken, in Tagesstrukturen und geschützten Werkstätten, in Frauen- und Kinderhäusern, Einrichtungen für Flüchtlinge und Asyl Suchende oder in Angeboten der Kinder- und Jugendarbeit.

 

Ausbildung

Bildungsanbieter

Dauer

  • 3 bis 4 Jahre
  • 2 bis 3 Jahre für Fachleute Betreuung EFZ

Ausbildungskonzept/-inhalte

  • Vollzeit: Schulische Ausbildung wechselt sich mit berufspraktischer Ausbildung in diversen Tätigkeitsfeldern ab.
  • Berufsbegleitend: Anstellung im Berufsfeld von mind. 50%

Es werden Themen vermittelt wie Bewältigung schwieriger Lebenssituationen, Alltagsgestaltung und -begleitung, soziale Integration, Ressourcenerschliessung und -aktivierung, Zusammenarbeit im Team und mit Klienten/Klientinnen, professionelles Handeln im rechtlichen, politischen und sozialen Umfeld, Reflexion der eigenen Person und der Berufstätigkeit etc.

Abschluss

Eidg. anerkannter Titel "dipl. Sozialpädagoge/-pädagogin HF"

 

Voraussetzungen

Vorbildung

In der Regel gilt:

  • abgeschlossene mind. 3-jährige berufliche Grundbildung oder ein als gleichwertig anerkannter Abschluss, ein Fachmittelschul-Ausweis oder eine Berufs-, Fach- oder gymnasiale Maturität (bei rein schulischen Ausbildungen wird mind. 1 Jahr Berufspraxis vorausgesetzt)
  • Vorpraktikum oder Praxiserfahrung: Empfohlen wird ein Vorpraktikum im sozialpädagogischen Bereich von mind. 800 Stunden (für Personen ohne einschlägige Vorbildung als Fachmann/-frau Betreuung EFZ)
  • Eignungsabklärung / Aufnahmeverfahren
  • einwandfreier Leumund, keine mit dem Beruf unvereinbare Strafregistereinträge
  • Über Details und Aufnahmekriterien für Personen mit anderer Vorbildung informieren die einzelnen höheren Fachschulen.

Anforderungen

  • Freude am Kontakt mit Menschen
  • ausgeprägtes Einfühlungsvermögen
  • hohes Verantwortungsbewusstsein
  • psychische und physische Belastbarkeit