Kindheitspädagogik HF

Die Aufgaben von Kindheitspädagoginnen und Kindheitspädagogen Höhere Fachschule stellen hohe Ansprüche an ihre Beziehungs-, Belastungs- und Reflexionsfähigkeit. Die Fragen von Abgrenzung und Einflussnahme, das Spannungsfeld von Erziehung und Autonomie der Kinder und die Position der Betreuung zwischen Familie und öffentlichen Institutionen erfordern von ihnen eine ständige Auseinandersetzung mit ihrem Umfeld, ihrer Rolle, ihrer Funktion und ihren Aufgaben. Sie tragen Verantwortung und verfügen über gute Reflexionsfähigkeit.

Kindheitspädagoginnen und Kindheitspädagogen HF brauchen ein fundiertes Fachwissen und (sozial)pädagogische Handlungskompetenzen. Für die tägliche Arbeit sind auch administrative, organisatorische und planerische Fähigkeiten wichtig.

 

Ausbildung

Bildungsanbieter

  • Agogis, Zürich, St. Gallen
  • BFF Bern
  • BFS Basel
  • Curaviva hfk, Zug

Dauer

je nach Vorbildung und Ausbildungsmodell 2 bis 4 Jahre

Ausbildungskonzept/-inhalte

  • pädagogische und psychologische Grundlagen
  • Didaktik und Methodik
  • Bildung, Erziehung und Entwicklung des Kindes
  • Elternarbeit
  • Zusammenarbeit mit Fachleuten
  • soziales, pädagogisches, politisches Umfeld
  • Teamarbeit und Führung
  • Administration und Organisation
  • Reflexion der Berufspraxis (Funktion, Rolle und Aufgaben)

Abschluss

Eidg. anerkannter Titel "dipl. Kindheitspädagoge/-gogin HF"

 

Voraussetzungen

Vorbildung

In der Regel gilt:

  • eidgenössisches Fähigkeitszeugnis EFZ als Fachfrau/Fachmann Betreuung oder ein mindestens gleichwertiger Abschluss
  • bestandenes Aufnahmeverfahren des Bildungsanbieters

oder

  • eidgenössisches Fähigkeitszeugnis EFZ eines anderen Berufs, ein gymnasialer Maturitätsausweis oder Fachmaturitätsausweis, ein eidgenössisch anerkannter Fachmittelschulausweis oder ein anderer mindestens gleichwertiger Abschluss bestandenes Aufnahmeverfahren des Bildungsanbieters
  • Nachweis von Praxiserfahrung im Arbeitsfeld Kindheitspädagogik von mindestens 400 Stunden. (Für Personen mit rein schulischer Vorbildung verlängert sich diese auf mindestens 800 Stunden.)
  • Detaillierte Informationen zu den Zulassungsbedingungen erteilen die Ausbildungsinstitutionen.

Anforderungen

  • Geduld
  • Beziehungs- und Belastungsfähigkeit
  • Flexibilität
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Kommunikationsfähigkeit